Botswana schreibt in Afrika eine Erfolgsgeschichte: eine stabile Demokratie, regiert von fähigen Politikern, keine Korruption und eine florierende Wirtschaft. 39 Prozent der Landfläche stehen unter Schutz, der Tourismus wird nach strikten Leitlinien geführt. An erster Stelle stehen die Ausbildung der Einwohner, gute Arbeitsmöglichkeiten und Entschädigungen für die Nutzung der ausgezeichneten Wildreservate.

Botswana ist die ideale Destination für authentische Safari-Erlebnisse: von den Raubtieren und der großen Wildpopulation im Okavango Delta über die größten Elefantenherden der Welt im Linyanti und im Chobe Park bis zu den kontrastreichen Weiten und der Einsamkeit der Kalahari und Makgadikgadi Pfannen. Ein unvergessliches Erlebnis ist der Blick auf die endlosen Ebenen unbewohnten Landes während des Fluges von Camp zu Camp.

Besonders eindrücklich sind Botswanas Wüsten. Sie bedecken drei Viertel des Landes, sind flach und trocken, Regen fällt äußerst selten. Im Gegensatz zum faszinierenden Okavango Delta im Osten, eines der attraktivsten Feuchtgebiete Afrikas. Sein Wasser liefert der Regen in Zentralafrika, 1000 Kilometer entfernt.

Vor seiner Unabhängigkeit 1996 war Botswana eines der ärmsten Länder. Das Okavango Delta war unbekannt, die Safari-Ziele lagen in Ostafrika. Botswana gehörte zu den unberührten Flecken; nur eine paar wilde Abenteurer (vorwiegend Jäger) wagten sich in diese unbekannte Wildnis. Das hat sich glücklicherweise geändert. Ostafrika hat bei aufmerksamen und verantwortungsvollen Gästen an Glanz verloren. Die Parks sind überfüllt mit Besuchern. Gleichzeitig wurde Südafrika interessant: Die Befreiung Nelson Mandelas aus der Haft öffnete die gesamte südliche Region Afrikas als neues, attraktives Reiseziel.

Damit hat sich auch Botswana verändert. Die Diamantenfunde in der Kalahari kurz nach der Unabhängigkeit waren der Start zu wirtschaftlichem Erfolg. Der erste Präsident, Sir Seretse Khama, war ein ausgezeichneter Regierungschef. Sein Pragmatismus und seine Weitsicht waren einzigartig und legten die Grundsteine für ein prosperierendes Botswana. Die Demokratie stand nie zur Diskussion und die Wirtschaft begann zu florieren. Im Bereich der Wildtiere und des Naturschutzes wurde Seretses Sohn Ian zum Helden. Als Befehlshaber der Armee setzte er Botswanas Truppen ein zur Sicherung der Grenze vor Wilderern. Mit großem Erfolg: Der Wildbestand vervielfachte sich in kürzester Zeit.

Botswana will keinen Massentourismus, sondern hohe Qualität und überblickbare Besucherzahlen. Die Verantwortlichen sind überzeugt, dass dies der beste Weg ist für einen tragenden und dauerhaften Industriezweig. Er bringt Arbeitsplätze, und die Umwelt wird geschützt. Tourismus und Wildschutz beschäftigen heute 45 Prozent der Bevölkerung im nördlichen Botswana.

Eine sensible Agrarplanung ermöglicht erstklassige und authentische Erlebnisse mit Natur und Wildtieren. Weil die schönsten Wildgebiete außerhalb der Park liegen, werden sie werden von Safari-Unternehmen und Gemeinden für private Reservate geleast. Sie müssen nach strengen Richtlinien geführt werden mit strikter Beschränkung der Besucherzahlen. Die einheimische Bevölkerung muss ausgebildet und angestellt werden. Für die Nutzung müssen zudem hohe Gebühren an die Gemeinden oder den Staat entrichtet werden.

Trotz dieser privaten Reservate bleiben genügend Regionen für die Besucher offen. Für unvergessliche Safari-Erlebnisse empfiehlt sich jedoch der Aufenthalt in den von Tou Safaris auf dieser Website angebotenen Lodges. Sie befinden sich alle in den privaten Reservaten.

Enlarge Enlarge Enlarge Enlarge Enlarge Enlarge Enlarge Enlarge

Algemeine Reise InformationenEnglish